Kunden Newsletter IDT | Ausgabe 4 in 2026
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Flanschmontage: Wenn Standard in der Praxis nicht reicht.

Für die Qualifikation von Flanschmonteuren gibt es klare Anforderungen. Sie schaffen eine wichtige Grundlage für sichere Flanschverbindungen. Doch diese Anforderungen in der betrieblichen Praxis mit Leben zu füllen, ist eine ganz eigene Aufgabe. Wie lässt sich vorhandene Kompetenz verlässlich überprüfen? Wie entsteht ein vergleichbares Qualitätsniveau? Gerade bei Turnarounds stellen sich viele Betreiber dieselben Fragen.

Im ChemCologne-Arbeitskreis „Flanschverbindungen“ tauschen Betreiber ihre Erfahrungen aus. Dabei zeigte sich: Bei der Qualitätssicherung sind die Unterschiede oft kleiner als gedacht – und das Potenzial, voneinander zu lernen, entsprechend groß.

In unserer neuen Podcast-Folge sprechen Christian Knollmann, Maintenance Leader bei Braskem, und Daniel Wauben, Geschäftsführer von ChemCologne, darüber, wie aus diesem Austausch gemeinsame Praxis entstehen kann. Ganz konkret geht es dabei um die Flanschmontage:

  • Was braucht es über den formalen Qualifikationsnachweis hinaus?
  • Wie lassen sich theoretische und praktische Kompetenz verlässlich überprüfen
  • Was können Betreiber bei der praktischen Umsetzung voneinander lernen?

Warum sich dieser Austausch lohnt? Für Christian Knollmann ist die Antwort eindeutig: Weil Sicherheit nicht an Unternehmensgrenzen haltmacht.

SERVICE

Neu bei IDT: Leckagen akustisch orten.

Nach einem Turnaround muss sich zeigen, ob die montierten Flanschverbindungen auch unter Betriebsbedingungen dicht bleiben. Im laufenden Betrieb wiederum können Leckagen an Druckluft- und Gassystemen lange unentdeckt bleiben.

Mit der akustischen Leckageortung erweitert IDT jetzt sein Leistungsspektrum. Mithilfe einer Ultraschallkamera können wir größere Anlagenbereiche aus der Distanz untersuchen, Auffälligkeiten lokalisieren und die Fundstellen direkt dokumentieren. Das Verfahren lässt sich sowohl beim Wiederanfahren nach einem Turnaround als auch im laufenden Betrieb einsetzen.

Doch die Ortung ist nur der erste Schritt. Denn wo eine Flanschverbindung undicht ist, sagt noch nichts darüber aus, warum. Für die technische Bewertung müssen Flansch, Schrauben und Dichtung ebenso betrachtet werden wie Montage und Betriebsbedingungen.

Genau hier verbinden wir die akustische Leckageortung mit unserer Kompetenz im Flanschmanagement – während Stillständen und im laufenden Betrieb.

Sie wollen wissen, wie wir die Erkenntnisse in einen systematischen Ansatz integrieren?

Hier erfahren Sie mehr.

Foto Michael Balcerek

MICHAEL BALCEREK
Leiter Flanschmanagement
m.balcerek@idt-dichtungen.de

MARKT & PRODUKT

PTFE-Comeback bei Dyneon? Wir wollen es genauer wissen.

Dyneon fährt die Produktion in Gendorf wieder hoch. Nach aktuellem Stand sollen dort wieder virginales PTFE, modifiziertes PTFE (mPTFE), PFA und weitere Fluorpolymere hergestellt werden.

Für uns und viele unserer Kunden ist das eine wichtige Nachricht. Gerade bei mPTFE war Dyneon mit seinen TFM™-Werkstoffen über viele Jahre ein etablierter Anbieter. Der Neustart könnte nicht nur die Verfügbarkeit bewährter Werkstoffe verbessern, sondern auch europäische Lieferketten stärken und Abhängigkeiten reduzieren.

Doch was bedeutet das Comeback konkret? Welche PTFE- und mPTFE-Typen kehren zurück? Wann sind erste Lieferungen zu erwarten? Und wie sieht es mit Qualität, Spezifikationen und Compounds aus?

Ende September sind wir bei Dyneon in Gendorf und wollen genau diese Fragen aus erster Hand klären. Die Antworten? Erfahren Sie als Erste.

Mehr zum PTFE-Comeback bei Dyneon.

Foto Jörg Skoda

JÖRG SKODA
Technischer Direktor
anwendungstechnik@idt-dichtungen.de